Rückblick

09.09.2018

Die lange Rückreise nach Goch

Bei bestem Wetter starteten wir gegen 6:20 Uhr in Goch. Da der 13 Wagenzug an keinen Bahnsteig passte, dauerte der Zustieg an jeder Station etwas länger als geplant. Mit etwa 15 Minuten Verspätung erreichten wir schließlich Münster, wo bereits die 95 Jahre alte Tenderdampflok 78 468 mitsamt Kesselwagen auf uns wartete. Nachdem Lollo ans Zugende umgesetzt hatte und die Dampflok vorgespannt wurde, verließen wir Münster Hbf mit etwa 20 Minuten Verspätung. Weit kamen wir nicht, bereits in Münster Nord mussten wir warten und 4 Züge vorbeilassen. Weiter ging es dann in flotter Fahrt in Richtung Papenburg, wo wir mit etwa 30 Minuten Verspätung angekommen sind. Hier verließen unsere Fahrgäste den historischen Zug, um an einer Besichtigung der Meyer-Werft teilzunehmen und um beim Hafenfest mitzufeiern.
Nach 5 Stunden Aufenthalt verließen wir Papenburg in Richtung Niederrhein. Im Barwagen wurde kräftig gefeiert, die Stimmung war gut. Einigermaßen pünktlich erreichten wir Münster, wo die schöne Dampflok mit Applaus verabschiedet wurde. Da "unsere" Diesellok mehr Kraftstoff als gedacht verbraucht hatte, musste nachgetankt werden. Aus betrieblichen Gründen war das in Münster nicht möglich, sodass die Betankung schließlich in Duisburg durchgeführt wurde, was leider sehr lange dauerte. Insgesamt kamen wir auf dem Rückweg sehr schlecht durch, immer wieder mussten wir lange warten um schnellere Züge vorbeizulassen.
Somit endete die Fahrt mit fast 3 Stunden (!) Verspätung gegen 1:00 Uhr in Goch. Unsere Fahrgäste verließen todmüde den langen Zug. Ein extrem langer "Eisenbahntag" ging zu ende. Eine derart große Verspätung hatten wir - glaube ich - noch nie.

Wir hoffen, dass sich unsere Fahrgäste mittlerweile von der anstrengenden Fahrt erholt haben und das wir uns im nächsten Jahr wiedersehen.

Es kann nur besser werden ... :-)

Ihre Arbeitsgemeinschaft Westfalendampf


Impressionen

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