Rückblick
05.05.2025
Aller Anfang ist schwer
Unsere erste Fahrt in diesem Jahr hatte es wirklich in sich. Wir hatten einen sehr langen Laufweg (Duisburg - Norddeich), es gab mehrere große Baustellen, durch die wir hindurch mussten und zwei Tage vor der Fahrt hatte die DB gleich vier Langsamfahrstellen auf der Emslandstrecke eingerichtet. Somit bestand die Gefahr, dass wir unser Sonderschiff in Norddeich nicht rechtzeitig erreichen würden.
Doch der Hinweg lief super, Patricks 110 brachte uns pünktlich nach Rheine, wo bereits der Star des Tages, die riesige Schnellzugdampflok 01 1104 vom Verein Faszination Dampf. e.V., auf uns wartete. Unter Volldampf ging es nun in Richtung Nordsee, die Verspätungen durch die Langsamfahrstellen wurden durch eine beherzte Fahrleistung immer wieder sofort hereingeholt, das war ganz großes Kino. So kam es, dass wir pünktlich Norddeich Mole erreichten.
Ich glaube, wir waren an dem Tag der einzige Schnellzug, der pünktlich in Norddeich ankam.
Unsere Fahrgäste verließen den Zug und hatten einen schönen Tag an der Nordsee.
Der Rückweg lief dann leider nicht so glatt, die Drehfahrt dauerte länger, weil wir es nicht rechtzeitig bis zum Betriebsschluss bei VW in Emden schafften. (Drehfahrt über Gleisdreick) Somit begann die Rückfahrt eine Stunde später als geplant. Danach lief es zunächst super, bis ein technischer Defekt eines Wagens in Emden zu einer großen Verspätung führte. Der defekte Wagen musste aufwändig umrangiert- und noch vor Ort notdürftig repariert werden. Mit dreieinhalb Stunden Verspätung verließen wir Emden, die Aufholjagd konnte beginnen.
Die bestens gepflegte 012 lief super, der Lokwechsel wurde schnell durchgeführt und weiter ging es mit der 60 Jahre alten 110. Etwas Zeit konnten wir herausholen, mit drei Stunden Verspätung erreichten wir schließlich Duisburg, wo die letzten Fahrgäste unseren Sonderzug verließen.
Danach wollten wir eigentlich schnell mit unserem Zug nach Krefeld weiterfahren, wo der Barwagen entladen werden sollte, doch dazu kam es leider nicht, wir landeten in Mönchengladbach, wo wir erst einmal ein kleines Päuschen eingelegten. Aber immerhin, nach 36 Stunden auf den Beinen hatten es auch die letzten Westfalendampfer bis nach Hause geschafft ...




















